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Händewaschen - aber richtig!


Sauber geht der Keim zugrunde

Das Händewaschen spielt eine entscheidende Rolle bei der alltäglichen Hygiene. Die meisten Infektionskrankheiten werden über die Hände übertragen. Der Kinderreim: “Nach dem Klo und vor dem Essen Händewaschen nicht vergessen!“ hat noch immer seine Gültigkeit.
Etwa 150 verschiedene Arten von Keimen tummeln sich auf ungewaschenen Händen und wechseln ihr zu Hause. Beim Anfassen der Türklinke, der Haltegriffe in öffentlichen Verkehrsmitteln, des Fahrstuhlknopfes, des Geldes, des Fenstergriffes und beim Händeschütteln und tausend anderen Gelegenheiten werden sie mühelos weitergegeben. Menschen fassen sich ständig und unwillkürlich mit den Händen an den Mund, die Nase und Augen. Dabei gelangen Viren und Bakterien an die Schleimhäute, wo sie sich gut vermehren können. Das kann dann eine Krankheit auslösen. Das gilt erst recht, wenn bestimmte Erkrankungen wie zum Beispiel Magen-Darm-Infektionen oder grippale Infekte Hochsaison haben oder schon jemand in der Familie oder Gemeinschaftseinrichtung erkrankt ist. Wobei die Weitergabe der Keime schon lange vor dem Ausbruch einer Erkrankung erfolgen kann.


Zum richtigen Händewaschen brauchen Sie:

  • fließendes Wasser
  • Seife, am besten Flüssigseife
  • trockenes, sauberes Handtuch
  • 20 – 30 Sekunden Zeit

Wie geht es richtig?

  • Die Hände unter fließendem Wasser anfeuchten
  • die Hände mit Seife einreiben, richtig aufschäumen und gründlich reinigen. Die Handrücken, die Daumen, die Nagelbetten, die Fingerzwischenräume und die Handgelenke nicht vergessen.
  • die Seife unter fließendem Wasser sorgfältig abspülen.
  • mit einem trockenen, sauberen Handtuch abtrocknen.  


In öffentlichen Toiletten und Gemeinschaftseinrichtungen sollten Seife aus Seifenspendern und Papierhandtücher verwendet werden.


Wasser allein tötet keine Keime!


In welchen Situationen ist Händewaschen wichtig:

  • vor dem Essen
  • vor dem Zubereiten von Speisen
  • nach dem Toilettengang
  • vor dem Versorgen von Wunden
  • nach dem Nachhause kommen
  • nach dem Naseputzen
  • nach Kontakt mit Tieren
  • nach der Pflege von und Kontakt mit Kranken 
  • nach dem Wechseln von Windeln
  • und, und, und………..

Zu Hause sind zum Händewaschen, Reinigen der Wohnung und Wäschewaschen keine Desinfektionsmittel angebracht oder notwendig. Sollte ein/eine Mitbewohner/Mitbewohnerin eine ansteckende Erkrankung haben, wird der/die   Arzt/Ärztin informieren, wenn hygienischen Maßnahmen mit besonderen Mitteln erforderlich sind. Die gleiche Notwendigkeit kann bestehen, wenn ein/eine Mitbewohner/iMitbewohnerin unter einer Immunschwäche leidet und deshalb besonders geschützt werden muss.


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