Sozialmedizinische Begutachtung bei Werkstattaufnahme

Rollstuhlfahrer bei der Arbeit; © Firma V-Fotolia.com

Beschreibung der Leistung

Menschen mit einer wesentlichen Behinderung haben die Möglichkeit, eine berufliche Rehabilitationsmaßnahme in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in Anspruch zu nehmen. Die Aufnahme kann direkt nach dem Schulbesuch von mindestens zehn Schulbesuchsjahren erfolgen, ist aber auch später jederzeit möglich, wenn behinderungsbedingt eine Vermittlung auf dem ersten Arbeitsmarkt auszuschließen ist.

Die ersten beiden Jahre in der Werkstatt werden in der Regel von der Bundesagentur für Arbeit gefördert. Danach wird meistens der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) Kostenträger der Maßnahme. Entscheidend hierfür ist ein ärztliches Gutachten, das der LWV für Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt Kassel beim Gesundheitsamte Region Kassel in Auftrag gibt.

In der Untersuchung wird festgestellt, um welche Art der Behinderung es sich handelt, welche Hilfen erforderlich sind und welche Ziele erreicht werden sollen oder können.
Ärztliche, therapeutische oder klinische Vorbefunde, Schulzeugnisse und Berichte über bisherige Tätigkeiten werden -mit schriftlichem Einverständnis der Betreffenden- eingeholt.

Ergeben die erhobenen Daten noch keinen ausreichenden Aufschluss, kann eine testpsychologische Untersuchung durchgeführt werden. Das Ergebnis der Untersuchung wird dem Auftraggeber als Gutachten schriftlich zugesandt.


Benötigte Unterlagen

Falls vorhanden:

  • Ärztliche Befunde/Unterlagen
  • Schwerbehindertenausweis
  • Personalausweis

Termine

nur nach vorheriger Terminvereinbarung

Kontakt

Institution: Sozialpsychiatrischer Dienst
Telefon: 0561 787-5390
Telefax: 0561 787-5211
E-Mail: SOPD.PSKP@kassel.de
Anschrift: Kölnische Str. 54
34117 Kassel
ÖPNV: Fahrplanauskunft
Stadtplan: Lage im Stadtplan
Veröffentlicht am:   28. 03. 2017  

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